Streifzüge durch Krakau

Bevor ich den angekündigten Abschluss-Post zum „Projekt Patine“ fertigstelle, möchte ich ein paar Bilder von meinem Kurztrip nach Krakau posten. Anfang des Monats besuchte ich die zweitgrößte Stadt Polens für vier Tage. Es war mein erster Aufenthalt in Polen überhaupt – irgendwie hatte ich es trotz meiner Vorliebe für Osteuropa noch nie zuvor in dieses Nachbarland geschafft. Aber diese Reise hat auf jeden Fall dazu geführt, dass ich mir gerne bald noch viel mehr von Polen ansehen würde.

Krakau ist eine wunderschöne, sympathische und durch und durch entspannte Stadt. An manchen Ecken habe ich mich an Tallinn erinnert gefühlt, an anderen auch an Leipzig, aber Krakau hat darüber hinaus auch ein ganz eigenes Flair. Neben all den beeindruckenden alten Gebäuden, interessanten Museen und Möglichkeiten zur Begegnung mit sehr netten Menschen gibt es vor allem eines, was die Stadt auszeichnet: die unglaublich vielen schönen Cafés und Restaurants. Man könnte wirklich den ganzen Tag damit verbringen, hier einen Kaffee zu trinken, da ein Stück Kuchen zu essen und dort eine herzhafte polnische Spezialität (besonders gut: Pierogi mit verschiedenen Füllungen) zu probieren. Und dabei ist es – zumindest in der Altstadt und im jüdischen Viertel Kazimierz – ganz egal, in welcher Straße man sich befindet, an jeder Ecke gibt es gleich mehrere individuell gestaltete Cafés, in denen man ausnahmslos sehr gut und sehr günstig essen und trinken kann. Bei den fast schon winterlichen Temperaturen im November haben wir dies natürlich immer wieder als Gelegenheit zum Aufwärmen genutzt, ich möchte aber auf jeden Fall noch einmal im Sommer wiederkommen, denn an vielen Stellen kann man sicherlich auch sehr gut draußen sitzen.

Wer eine schöne, interessante Stadt mit viel alter und neuer Kultur besuchen möchte, in der man fast alles problemlos zu Fuß erreichen kann, und dafür weder besonders weit fahren/fliegen noch viel Geld ausgeben möchte, dem kann ich Krakau nur uneingeschränkt empfehlen. Auch weil man dort, wie in vielen osteuropäischen Städten, zusehen kann, wie vielerorts Neues entsteht und Menschen sich kreativ ausleben. Jetzt will ich aber gar nicht mehr viele Worte verlieren, sondern – wie auch in den anderen „Streifzüge“-Posts – Bilder sprechen lassen. Ich muss jedoch dazu sagen, dass ich nicht an allen Ecken Fotos gemacht habe, da es einen Tag lang fast ununterbrochen geregnet hat. Und eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Krakaus, die Burganlage Wawel, haben wir gar nicht besucht – weil es einfach zu viel anderes zu entdecken gab. Aber ich finde ja: es ist immer gut, möglichst viele Gründe für einen erneuten Besuch zu haben!

Übrigens: ihr könnt euch die Fotos auch alle in voller Größe und mit Bildunterschriften (davon gibt es allerdings nur wenige) ansehen, indem ihr das erste anklickt und euch dann mit Hilfe der Pfeile „durcharbeitet“.

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