„We don’t have ‚one night‘, sir, we only have for life.“

Manchmal, wenn ich für ein paar Tage zu meiner Familie nach Mönchengladbach fahre, bringe ich Musik mit. Meine Mutter ist ein großer Musik-Fan, sie spielt nicht nur selbst mehrere Instrumente und tritt ab und an in verschiedenen Formationen auf, sondern hört auch gerne einfach zu. Deshalb gehe ich ab und an meine Musiksammlung durch und überlege, welche der in der letzten neu hinzugekommenen Alben und Songs etwas für sie sein könnten. Für meinem Weihnachts- und Silvesterbesuch hatte ich Musik aus Leipzig eingepackt, von A Forest, über die hier schrieb, aber auch von zwei der anderen Projekte der Bandmitglieder.

Eins davon ist Arpen & The Volunteers. Ihr Album „Monday“ hat was von einem Western-Soundtrack, oder eher: einem Soundtrack für die ruhigen, vielleicht sogar romantischen Szenen in einem Western, in denen zum Beispiel ein einsamer Cowboy durch die Prärie reitet. Das gilt ganz besonders für den Song „Redhead Sid“, ein achtminütiges Meisterwerk aus Gitarre, Gesang und gepfiffenen Melodien, das ruhig vor sich hin fließt, aber nie langweilig wird. Genau das Richtige für die Tage „zwischen den Jahren“, an denen die gemächliche Weihnachtsstimmung noch nicht so ganz verschwunden ist, die Neujahrs-Euphorie aber auch noch nicht eingesetzt hat. Und wer – im Gegensatz zu mir – mit Winter so gar nichts anfangen kann, der kann sich mit Hilfe dieses Songs bestimmt auch leicht in wärmere Gefilde träumen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s