Einfacher ausgedrückt

Mit 23 musste ich fünf DIN A4-Seiten Text schreiben, um annähernd erklären zu können, wie ich zum Thema Heimat und zu der Stadt stehe, in der ich aufgewachsen bin. Mit 14 habe ich es geschafft, meine Einstellung zu Mönchengladbach in nur zwei Sätzen – aus dem Mund meines Romanprotagonisten – zusammenzufassen. Über diese Sätze bin ich im Zusammenhang mit dem letzten Post gestolpert und ich finde sie auch jetzt, nach mittlerweile zehn Jahren, noch so unglaublich treffend, dass ich nicht anders kann, als hier mein 14-jähriges Ich zu zitieren:


Kennst du diese T-Shirts mit der Aufschrift „New York Fucking City“? Und die mit „I love NY“? […] Ich brauche eins, auf dessen Vorderseite „Mönchengladbach Fucking City“ und auf dessen Rückseite „I love MG“ steht.


So einfach kann das sein.

(Kleine Anmerkung: vor zehn Jahren war mir wohl noch nicht ganz bewusst, dass die Amerikaner das F-Wort in allen möglichen Zusammenhängen, also durchaus auch zur Betonung positiver Dinge verwenden. Aber man kann besagte Aufschrift eben so oder so interpretieren – was ein T-Shirt wie das beschriebene irgendwie noch cooler macht.)

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