Samstag, 24.08.2013: Naturphänomene und Vermutungen über die Isländer

„Und, was ist so los am Earthquake Center?“, fragt mein Vater am Morgen in Kópasker. In der kurzen Zeit, die wir hier sind, haben wir diesen Namen schon viele Male erwähnt, einfach, weil er so herrlich übertrieben ist für die kleine Ausstellung in der unserem Zimmerfenster direkt gegenüberliegenden Dorfgrundschule. Gestern Abend gegen 23 Uhr hatten sich noch vier Jugendliche vor dem Gebäude aufgehalten, und mein Vater vermutet, dass das „Earthquake Center“ ein fester Treffpunkt in Kópasker ist. Als bräuchte man in einem so kleinen Dorf irgendeinen Punkt, den jeder kennt, weil man sich sonst vielleicht verpassen könnte. „Nichts los“, sage ich, nichts zu sehen, also gehe ich duschen. Die Dusche (mit Badewanne) ist geradezu luxuriös, in einem großen Badezimmer und mit einem riesigen Duschkopf. Hier bekommt man auch das Shampoo wieder leichter aus den Haaren.

Derart erfrischt verabschieden wir uns nach dem Frühstück von Benedikt H. Björgvinsson, der in seinem Büro sitzt und Instant-Haferbrei aus der Mikrowelle isst. Dann fahren wir, wie gestern beschlossen, als erstes zum Nationalpark Jökulsárgljúfur. Hier befindet sich unter anderem die Schlucht Ásbyrgi, in der Sigur Rós während ihrer „Heima“-Tour ein Open-Air-Konzert gespielt haben. Wir parken zwischen vielen anderen Touristen in Uniform (Regenhosen, Trekkingschuhe, Jacken entweder von The North Face oder Jack Wolfskin) und brechen auf zu einem Waldspaziergang. Ja, richtig gelesen, zu einem Waldspaziergang, denn hier gibt es tatsächlich einen kleinen Wald, in dem vereinzelt Heidelbeeren und Pilze wachsen. Nach ein paar Minuten Fußweg auf weichem Boden erreichen wir eine kleine Aussichtsplattform. Die mächtige Felswand und viele kleinere, moosbewachsene Felsen spiegeln sich in glasklarem Wasser, es ist beinahe unmöglich, festzustellen, wo der echte Felsen aufhört und wo seine Reflexion beginnt. Wirklich beeindruckend. Eine ältere Engländerin findet es „lovely, oh, lovely!“ Eine Amerikanerin kommt die Treppe zur Aussichtsplattform herunter und ruft: „Oh my god! Reflections! Reflections to die for!“ Was hätte diese Dame wohl am Donnerstag Abend am Hafen von Siglufjörður gesagt? Es gibt noch eine zweite, höher gelegene Aussichtsplattform, aber von oben gesehen verlieren die Spiegelungen ein bisschen ihre Wirkung. Über eine Treppe kann man auch ganz nah heran an die Felswand. Über den markierten Waldweg laufen wir zurück zum Auto, die Heidelbeeren schmecken sauer, ob man die Pilze essen kann, wissen wir nicht. Wir fahren vorbei an der markanten Basaltinsel Eyjan, die heute keine wirkliche Insel mehr ist, da sie nicht mehr im Wasser steht. Ich stelle mir vor, die Straße wäre der Fluss und unser Auto ein Boot, als ich Eyjan an uns vorbeiziehen sehe.

Ásbyrgi
Ásbyrgi
Nationalpark Jökulsárgljúfur
Nationalpark Jökulsárgljúfur
"Reflections to die for!"
„Reflections to die for!“
"lovely, oh, lovely!"
„lovely, oh, lovely!“
Die ehemalige Insel Eyjan
Die ehemalige Insel Eyjan

Unser nächstes Ziel ist der Dettifoss, ein großer Wasserfall in der Nähe. Um ihn zu erreichen, müssen wir 25 Kilometer auf einer Schotterpiste zurücklegen. Die holprige Dreiviertelstunde lohnt sich. Der Dettifoss ist laut Reiseführer der leistungsstärkste Wasserfall Europas, 500 m³ Wasser pro Sekunde stürzen hier in die Tiefe. Es ist unglaublich windig, wir knoten die Kapuzen am Kopf fest und sehen ein bisschen aus wie zu groß geratene Gartenzwerge, als wir über die Felsen klettern, um näher an den Wasserfall heranzukommen. Die Augen tränen, die Nase läuft, aber man kämpft sich trotzdem immer noch etwas weiter voran, um die grauen Wassermassen aus allen möglichen Perspektiven sehen und fotografieren zu können. Lautes Rauschen, spritzende Gischt, staunende Gesichter, Kameras im Dauereinsatz. Ein unvergessliches Erlebnis, hier zu stehen, während der Wind scheinbar von allen Seiten an einem zieht, und zu dem 45 Meter hohen und 100 Meter breiten Wasserfall hinüberzusehen, dessen Lautstärke nur geringfügig gedämpft wird vom Stoff zweier übereinandergezogener Kapuzen.

Über diese Felsen muss man laufen, um an den Wasserfall heranzukommen
Über diese Felsen muss man laufen, um an den Wasserfall heranzukommen
Der Dettifoss
Der Dettifoss
Nochmal aus einer etwas anderen Perspektive
Nochmal aus einer etwas anderen Perspektive

Hinter dem Dettifoss folgt wieder eine Schotterpiste, dieses Mal etwa 30 Kilometer lang. Die Straße besteht zum Großteil aus Schlaglöchern, teilweise kriechen wir mit Tempo 20 voran. Wir fahren bei Nieselregen durch eine grauschwarze Mondlandschaft, kaum jemand kommt uns entgegen oder folgt uns. Hier gibt es nur Berge, Steine und die Straße. Keine Pflanzen, keine Schafe, allein die Orientierungspfähle entlang der Straße geben einen Hinweis darauf, dass es hier – oder zumindest in der Nähe – Leben gibt. Lange haben wir kein Haus mehr gesehen, seit der Abfahrt in Kópasker sind wir durch keinen Ort mehr gekommen. Ein Laden, in dem wir etwas fürs Mittagessen kaufen könnten, ist nirgendwo in Sicht. Nach über einer Stunde sind wir zurück auf der Straße Nr. 1, endlich wieder Asphalt unter den Rädern. Auf einem Parkplatz halten wir an, fotografieren die leere Weite und machen Witze darüber, dass man hier eigentlich eine Fahne aufstellen müsste, wie die Amerikaner damals auf dem Mond. Wir essen Bananen, sie sind die einzigen Farbtupfer weit und breit.

Mondlandschaft
Mondlandschaft

Bei der Weiterfahrt wird die Landschaft dann aber allmählich grüner, mit weißen Punkten, die sich bei näherem Hinsehen als Schafe entpuppen. An einem anderen Parkplatz, von dem aus man auf einen zwischen Felswänden hindurchfließenden Fluss schauen kann, versuchen zwei Deutsche, auf einer Bank Brote zu essen, aber nach kurzer Zeit geben sie auf, zu windig. Wir fahren vorbei an vereinzelten Höfen, hier und da winden sich kleine Flüsse durch die Landschaft, und man sieht kleine Wasserfälle. Und dann erreichen wir Egilsstaðir, endlich eine Einkaufsmöglichkeit. Viel mehr als das ist diese Stadt von immerhin 2700 Einwohnern allerdings auch nicht, man fühlt sich an einen deutschen Autohof erinnert. Der Stadtkern besteht aus einer großen Tankstelle mit Fast-Food-Gastronomie, zwei Supermärkten, einer Bank und ein paar Cafés. Alles wirkt, als wäre jeder hier nur auf der Durchreise. Wir essen wieder einmal im Auto, trinken unseren Kaffee allerdings an einem der Außentische eines Cafés, denn die Sonne ist herausgekommen und bei 17 Grad kann man dort gut sitzen. Der Kaffee kommt hier nicht aus Pumpkannen und es gibt auch keine Selbstbedienung mit kostenlosem „Refill“ – sehr untypisch.

Bei der Einfahrt nach Egilsstaðir
Bei der Einfahrt nach Egilsstaðir

Von der Tankstelle aus rufen wir danach meine Mutter an, eine gute Methode, die Münzen loszuwerden, die kaum etwas wert sind. Meine Mutter ist gerade aus Nizza nach Hause gekommen, wo sie bei 30 Grad am Strand lag – schwer vorstellbar für uns, die wir Jacken und feste Schuhe tragen. Jetzt beobachtet sie durch das Küchenfenster den strömenden Regen in Mönchengladbach und hört sich gerne an, was wir von hier zu erzählen haben. Der Minutenpreis ist gar nicht mal so hoch, und so können wir eine ganze Weile mit ihr sprechen, bevor wir uns aufmachen in Richtung Seyðisfjörður, wo wir heute übernachten werden.

Am Ortsausgang von Egilsstaðir entdecken wir einen Schrottplatz. Hier stehen eine Menge verrosteter Fahrzeuge, dazwischen ein alter Herd und ein Kühlschrank. Und kurioserweise parkt hier auch ein Bus, den wir 2005 an einer ganz anderen Stelle schon einmal gesehen haben, mein Vater erkennt ihn sofort wieder. Im Fenster des zu dem Schrottplatz gehörenden Gebäudes steht eine Weihnachtsmannfigur, an der Fassade hängt ein Werbeplakat für Schokoriegel der Sorte Nizza von der isländischen Marke Sirius, deren Produkte laut dem Jungen in „Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit“ übrigens nicht ansatzweise mit dem Geschmack von M&M’s mithalten können. Vor der gegenüberliegenden Polizeistation steht tatsächlich ein Polizeiauto. Man sieht in Island zwar in jeder nennenswerten Ortschaft eine Lögreglustöð, meistens eins der hässlichsten oder zumindest uninteressantesten Gebäude, aber so gut wie nie steht ein Auto davor. Entweder geht der Gesetzesregler, wie die Polizei in Island wörtlich übersetzt heißt, zu Fuß oder auf Islandpferden auf Verbrecherjagd, oder es gibt so viel zu tun, dass die Autos einfach immer im Einsatz sind. Beides nicht ernst gemeint, viel wahrscheinlicher ist, dass an den meisten Tagen absolut gar nichts passiert, wofür man einen Polizeiwagen brauchen würde. Zwar lassen uns die vielen isländischen Krimis in den Regalen deutscher Buchhandlungen vermuten, dass man in Island „dauernd umgebracht“ wird (abgewandeltes Zitat aus dem Kaurismäki-Film „Leningrad Cowboys go America“), aber tatsächlich wurde im Jahr 2009 laut der „Global Study on Homicide“ der UN in ganz Island lediglich eine einzige Person von einem anderen Menschen getötet.

Der Schrottplatz in Egilsstaðir
Der Schrottplatz in Egilsstaðir

Von Egilsstaðir aus müssen wir über einen Pass fahren. Von oben hat man einen tollen Blick auf die Stadt in einem riesigen, weiten Flusstal. Wieder kommen wir an mehreren kleinen Wasserfällen vorbei, aber dieser Anblick wird nicht langweilig. Und dann stehe ich Ende August mit beiden Füßen im Schnee. Gerade habe ich noch in der Sonne gesessen, jetzt stehe ich hier auf einem der weißen Flecken an einem Berghang. Hoch liegt der Schnee nicht, man sinkt nicht ein, aber es ist Schnee, richtiger, eiskalter Schnee. Hier oben ist es fünf Grad kälter als unten in Egilsstaðir, und mein Vater sagt: „Bevor der Schnee, auf dem du jetzt stehst, ganz weggetaut ist, fällt schon wieder neuer.“

Auf der Passstraße zwischen Egilsstaðir und Seyðisfjörður
Auf der Passstraße zwischen Egilsstaðir und Seyðisfjörður
Typisch für diese Gegend: Wasser, Felsen und Schneeberge
Typisch für diese Gegend: Wasser, Felsen und Schneeberge
Richtiger Schnee im August
Richtiger Schnee im August
Der Gufufoss (dt. Dampffall) kurz vor Seyðisfjörður
Der Gufufoss (dt. Dampffall) kurz vor Seyðisfjörður

Schließlich erreichen wir Seyðisfjörður. Huldar Breiðfjörð schreibt über diesen Ort von etwa 700 Einwohnern in „Liebe Isländer“: „Der Ort bildet ein breit lachendes U“, und man lacht mit, wenn man sich dort umsieht, denn es ist ein nettes Städtchen. Man sieht bunte Häuser in den unterschiedlichsten Zuständen, oberhalb ein paar kleine Wasserfälle. Mitten im Ort steht eine kleine, hellblaue Kirche, vor der Sigur Rós ebenfalls während ihrer „Heima“-Tour gespielt haben. An dieser Ecke hat mein Vater 2005 das Foto gemacht, das jetzt im Großformat in unserem Schlafzimmer in Stuttgart hängt: Die Kirche, rechts davon ein hübsches rotes Haus und das Hótel Aldan, links ein Café, das heute Kaffi Lára heißt, und das Straßenschild Richtung Egilsstaðir, 25 Kilometer entfernt. In Seyðisfjörður kommt die Autofähre von Dänemark an, die auf der Fahrt nach Island auch auf den Färöer Inseln anlegt. Für einige Touristen ist also dieser Ort das erste, was sie von Island zu sehen bekommen. Überlaufen ist es hier aber – zumindest momentan – nicht.

Die Ecke mit der Kirche
Die Ecke mit der Kirche
Typisch Seyðisfjörður: Unten Häuser, oberhalb kleine Wasserfälle
Typisch Seyðisfjörður: Unten Häuser, oberhalb kleine Wasserfälle

Auch hier ist die Jugendherberge auf zwei Häuser aufgeteilt. Das Haupthaus ist ein ehemaliges Krankenhaus, dort befinden sich die größeren Schlafsäle. Wir müssen nur zum Einchecken dorthin, denn unser Zimmer ist in dem anderen, kleineren Haus am Ortsrand. Dieses Haus wirkt wie ein Seemannsheim, viel Holz, hohe Decken, ein langer Flur, an dessen Ende eine Tür zu Küche und Essbereich führt. Der Essbereich ist zugleich ein großer Aufenthaltsraum, in dem sich einige Gesellschaftsspiele, ein Fernseher, zwei Computer und einige Bücher befinden. Das Ganze ist sehr schön gestaltet, man sitzt beim Essen in einer Art Wintergarten mit Blick aufs Meer. Es erinnert uns an die Jugendherberge am Loch Ness, in der wir 2007 übernachtet haben. Auch von unserem Zimmer aus kann man auf das Wasser sehen.

Blick aus unserem Fenster in Seyðisfjörður
Blick aus unserem Fenster

In der Küche hingegen sieht man erst einmal so gut wie nichts, denn hier kocht gerade eine spanische Familie, der Vater brät Unmengen von Fleisch und nebelt dabei alles ordentlich ein. So sitzen wir und das amerikanische Paar am Nachbartisch erst einmal eine ganze Weile fröstelnd bei geöffnetem Fenster und warten, bis der Herd frei ist. Als wir schließlich essen, plant das spanische Ehepaar die Weiterreise, während ihre zwei jugendlichen Söhne mit ihren Smartphones spielen. Sie sprechen einen Dialekt, den ich nicht ganz einordnen kann, aber ich verstehe, was sie sagen, und muss mir das Lachen verkneifen, als der Mann beim Blick auf die Karte der isländischen Hostels seine Frau fragt: „¿Kópasker? ¿Es una ciudad o qué es?“ („Kópasker? Ist das eine Stadt oder was?“) Ihre Antwort: „Sí, sí, seguramente es un poco más grande que este pueblo aquí.“ („Ja, ja, das ist sicher ein bisschen größer als dieses Dorf hier.“)

Nach dem Abendessen machen wir einen Spaziergang durch den Ort. Dabei sehen wir auf vielen Balkons und Terrassen einen Grill stehen, ich würde gerne wissen, wie oft die wohl zum Einsatz kommen. In einer Seitenstraße steht ein Dönerverkaufswagen, der erste, den ich in Island je gesehen habe. Selbst in Reykjavík muss man Dönerbuden mit der Lupe suchen. Wir entdecken außerdem einen alten amerikanischen Feuerwehrwagen und jede Menge angegammelte Buden mit kitschiger Deko und ebensolchen Gardinen in den Fenstern. Nicht zum ersten Mal stellen wir fest: Den Wohlstand der Isländer sieht man nun wirklich nicht an den Häusern, zumindest in den kleineren Orten. Erstaunlicherweise steht aber selbst vor der heruntergekommensten Bude mindestens ein ziemlich neues Auto. Wir überlegen, woran das liegen könnte. Mein Vater vermutet, dass unter den Isländern bis heute eine Art „Seemannsmentalität“ herrscht, dass also das Haus mehr oder weniger nur als Schlafplatz angesehen wird, der natürlich alles bieten soll, was man so braucht, aber nicht besonders chic aussehen muss. Hinzu kommt, das vermute ich, wahrscheinlich noch eine Art Resignation gegenüber dem Wetter, bei dem rauen Klima müsste man das Wellblech ja einmal im Jahr neu streichen, wenn man will, dass das Haus immer gut aussieht. Da den Isländern, im Vergleich zu den Bewohnern der anderen skandinavischen Länder, zum Häuserbau kaum Holz zur Verfügung steht, sind die meisten Häuser aus Beton und Wellblech, was per se schonmal nicht wahnsinnig toll aussieht. Vielleicht ist auch der Lebensstandard außerhalb von Reykjavík und den Vororten gar nicht so hoch wie man es gemeinhin immer über Island hört. In einigen Orten gibt es ja außer den öffentlichen Einrichtungen kaum potenzielle Arbeitgeber oder nur eine einzige Firma, in der so gut wie alle erwachsenen Einwohner arbeiten. Aber auch das beantwortet nicht die Frage, warum es vielen anscheinend wichtiger ist, ein neues, großes, teures Auto zu fahren, als etwas am Haus zu tun.

Ein ehemaliger (?) Laden in Seyðisfjörður
Ein ehemaliger (?) Laden in Seyðisfjörður
Am Ende der Hauptstraße von Seyðisfjörður
Am Ende der Hauptstraße von Seyðisfjörður
Dönerwagen in einer Seitenstraße in Seyðisfjörður
Dönerwagen in einer Seitenstraße

Wir können nur Vermutungen anstellen, während es langsam dunkel wird. Am Hafen ist nichts mehr los, die Kirche ist beleuchtet, der Tankstellenkiosk hat noch auf. Wir laufen zurück zur Jugendherberge, wo ein Mann im Nebenzimmer in der Nacht so laut schnarcht, dass es sich anfühlt, als würde der Boden vibrieren. Zudem knarzt mein Bett bei jeder kleinsten Bewegung, so dass ich versuche, ganz still zu liegen, um meinen Vater am anderen Ende des Zimmers nicht aufzuwecken. Aber die kühle Abendluft und die leichte Brise haben uns müde gemacht, er schläft tief und fest, und auch ich schlafe schließlich ein.

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3 Gedanken zu „Samstag, 24.08.2013: Naturphänomene und Vermutungen über die Isländer

  1. Tja, auch ich amüsiere mich immer wieder über diese martialisch verkleideten Nordland-Touristen, die ganz offensichtlich der Meinung sind, ohne die überteuerten „The North Face“- oder „Jack Wolfskin“-Klamotten und ohne Allrad-Auto ginge man in Island verloren . . . (Ich ergänze noch: auch Klamotten mit dem Schildchen von „Fjällräven“ und „Schöffel“ werden gern genommen). Erinnerst Du Dich, wie wir 2006 ganz normal, in „Räuberzivil“ sozusagen, mit dem Dreizylinder-Kleinwagen auf den Gletscher hinaufgekommen sind? Und unseren Spaß hatten wir im rauen Klima auch!

    1. Klar erinnere ich mich daran! Das hätten einige dieser von dir beschriebenen Touristen mal sehen sollen. Auch dieses Jahr hat sich ja wieder gezeigt: In Island kann man wunderbar in ganz normaler Kleidung überleben!

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